Unsere Firmengeschichte
1860 Drucken E-Mail
Die Geschäftsverbindungen in Preußen entwickelten sich rasch. Er errichtete in Königsberg eine Zweigniederlasung, die Sauer später, nach den Verbesserungen der Infrastruktur, wieder aufgab.
 
1864 - 1865 Drucken E-Mail

Sauer lieferte die erste gröere Orgel nach Berlin. Die Christuskirche erhielt ein 18stimmiges Werk. Diese Kirche unterstand nicht dem preußischen Staat, also nicht dem Ober-Orgelbaurevisor Bach. So konnte Sauer nun doch zunehmend Einfluß in Berlin gewinnen.

1865 baute der junge Betrieb die erste Orgel für das Ausland: Petersburg. Bis 1914 folgten noch 41 Instrumente in das alte Rußland. Auf Anraten eines Verwandten - vermutlich des Vaters - führte Wilhelm Sauer für sich und seine Nachkommen ein Familienwappen ein.

 
1866 Drucken E-Mail
Sauer erwarb mit Kaufvertrag vom 16. Februar 1866 das Grundstück Park 13 (heute Paul-Feldner-Strabe 13), um hier sein eigenes Anwesen zu begründen. Das Wohnhaus, das heute allgemein das Sauer-Haus genannt wird, steht schon seit etwa 1785 an der Straßenseite des Geländes. Die Bauarbeiten für die Werkstätten etc. begannen noch im gleichen Jahr.
 
1867 -1868 Drucken E-Mail
Werkgebäude, Kesselhaus und eine Remise waren fertiggestellt. Das Attest zur Inbetriebnahme des Dampfkessel datiert auf den 22. Juli 1867. Schon ein Jahr später baute Sauer den "Großen Orgelsaal", der als Montage-, Ausstellungs- und Vorführsaal gedacht war. Wilhelm Sauer, der selbst ein guter Orgelspieler war, hat hier sicher das eine oder andere neue Instrument ausprobiert und vorgeführt. Auch reiste er in diesem Jahr wieder einmal nach Paris zu Cavaillé-Coll und studierte dort die Natur der Partialtöne. Zugleich begann der Bau der neuen Orgel für die Nicolaikirche (heute Konzerthalle), in die die Studienergebnisse sicht- und hörbar eingingen. Sein Opus 125 erhielt im Pedalwerk u.a. eine Quinte 5 1/3', Terz 3 1/5' und Septime 2 2/7' als eigenständige Register; dies war für die damalige Zeit sehr außergewöhnlich. Die Belegschaft hatte sich deutlich vergrößert. Die Zeitschrift "Urania" berichtete, daß jetzt pro Woche etwa 110 Taler an Lohn zu zahlen seien, was auf eine ansehnliche Zahl von Mitarbeitern schließen läßt. Diese arbeiteten wohl gern bei ihm, weil die Kraft der Dampfmaschine den Betrieb von Säge- und Hobelmaschinen gestattete und so ein Teil der erheblichen körperlichen Arbeit entfallen konnte. Die Geschäftslage war zudem gut, es konnten nicht alle Aufträge ausgeführt werden.
 
1869 Drucken E-Mail
Am 21. Dezember wurde mit der neuerbauten Thomaskirche in Berlin auch die neue Sauer-Orgel in Anwesenheit von König Wilhelm I. von Preußen eingeweiht. Es war ein viermanualiges Werk mit 52 Registern und mechanischer Kegellade.
 
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Veranstaltungen
31.07.10, 20:00 Uhr
5. Internationaler Orgelsommer, Berlinr Dom
 
07.08.10, 20:00 Uhr
5. Internationaler Orgelsommer, Berliner Dom
 
Aktuelles
Die Orgel ist da...!
Sauer-Opus 2275 ist an ihrem Bestimmungsort St. Martin, Holle angekommen und wird derzeit aufgebaut!
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opus 2275 kurz vor der Vollendung!
Bilck in eine der Pedalladen



Anfang Februar haben wir mit der so genannten Werkmontage der neuen Sauer-Orgel opus 2275 begonnen!
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