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Unsere Firmengeschichte
1848 Drucken E-Mail
Wohl wegen seiner Begabung wollte der Vater Wilhelm auf die Bauakademie nach Berlin schicken. Die Umstände der Zeit, Revolution in Deutschland, geschäftliche Sorgen des Vaters, aber auch dessen Überlegungen nach dem Tod von Johann Ernst nun Wilhelm als Nachfolger auszubilden, ließen diesen Plan scheitern. Wilhelm begann beim Vater seine Lehre.
 
1851 - 1853 Drucken E-Mail
In den Schönebecker Akten des Pfarramtes wird Wilhelm Sauer in diesen Jahren als "außer Landes" geführt. Er befand sich zu dieser Zeit auf Studienreise im Ausland. Er hielt sich dabei vorrangig bei Cavaillé-Coll in Paris und bei Eberhard Friedrich Walcker in Ludwigsburg auf. Außerdem war er wohl noch in England und in der Schweiz. Dort wollte er seßhaft werden, doch der Vater beorderte ihn zurück.
 
1854 - 1855 Drucken E-Mail
Der Bau der Orgel für die Marienkirche Friedland wurde zum Gemeinschaftswerk von Vater und Sohn. Hier flossen schon die Studienergebnisse ein, die Wilhelm mit nach Hause gebracht hatte. Bald wurde Wilhelm mit der Leitung der Zweigniederlassung in Deutsch-Krone, die der Vater zur Umgehung der hohen Zölle errichtet hatte, betraut.
 
1856 - 1857 Drucken E-Mail
Wilhelm Sauer gab mit dem 1. März 1856 die Eröffnung seines eigenen Geschäftes in Frankfurt/Oder bekannt. Warum er später jedoch stets von der Geschäftseröffnung im Jahr 1857 sprach, ist unbekannt. Im Oktober 1856 arbeitete er an der Orgel der reformierten Kirche in Frankfurt/Oder und unterzeichnete bereits als Orgelbaumeister. Die Geschäftsräume befanden sich in der Dammvorstadt (heute Slubice), Crossener Str. 3. Er hatte dort auf dem Hof des Gasthauses "Goldener Löwe" Räumlichkeiten angemietet und begann mit etwa 10 Mitarbeitern die Herstellung eigener Orgeln.
 
1859 Drucken E-Mail
Am 1. März 1859 heiratete Wilhelm Sauer Minna Auguste Penske, die Tochter des Kantors. In diesem Jahr brachte der Auftrag für den Bau einer Orgel mit 22 Registern für die Neue Evangelische Kirche Tilsit - vermittelt durch einen Baurat aus Bumbinnen - den Durchbruch zum Erfolg. Im Berliner Raum konnte Sauer vorerst aber noch keinen Fuß fassen, denn der dort einflußreichste und für den Orgelbau zuständige Ober-Orgelbaurevisor August Wilhelm Bach (1796-1869) lehnte Sauer wegen seiner "Französelei" (gemeint sind die Einflüsse des französischen Orgelbaus) strikt ab. Am 14. Dezember wurde die Tochter Johanna geboren.
 
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Die restaurierte E. Sauer-Orgel, Cölpin
Ernst Sauer, 1856, Evang. Kirche Cölpin
Die Orgel in der Evangelischen Kirche zu Cölpin  wurde 1856 durch den Orgelbauer Ernst Sauer erbaut...
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