Ein erster großer Schritt ist geschafft.
Unsere Sauerorgel Opus 2048 in Bad Freienwalde aus dem Jahr 1976 darf seit Anfang Juni wieder aufatmen. Eingebettet in ein historisches Wagner-Gehäuse, verbindet sie auf besondere Weise die Geschichte zweier großer Orgelbautraditionen.
Im ersten Bauabschnitt haben wir uns ganz dem Inneren des Instruments gewidmet. Die gesamte Balg- und Kanalanlage, das Pfeifenwerk sowie die Windladen des I. Manuals wurden vollständig ausgereinigt. Auch der Spieltisch erhielt eine gründliche Reinigung und die Manualklaviaturen wurden sorgfältig nachreguliert.
Es waren dabei viele hundert einzelne Handgriffe notwendig.
Denn bei einer Orgel sind es oft gerade die Arbeiten, die später niemand sieht, die den größten Unterschied machen.
Wenn Staub und Ablagerungen weichen und jede mechanische Verbindung präzise arbeitet, entsteht die Grundlage dafür, dass ein Instrument seinen Klang wieder frei entfalten kann.
Besonders macht diese Orgel das Zusammenspiel zweier Epochen: Die klangliche und technische Handschrift von W. Sauer Orgelbau begegnet hier der historischen Gehäusearchitektur aus der Werkstatt Wagner. Zwei Traditionen, vereint in einem Instrument, das seine eigene Geschichte erzählt.
Mit dem Abschluss des ersten Bauabschnitts ist ein wichtiger Grundstein gelegt.
Nun geht es Schritt für Schritt weiter – mit dem Ziel, der Sauerorgel Opus 2048 schnellstmöglich ihre volle technische und klangliche Ausdruckskraft im zweiten Bauabschnitt zurückzugeben.













